Die Chinese Connection

complimentarycoffee

Wegen der GDC, die am Mittwoch so richtig beginnt, bin ich gerade in San Francisco, wo ich heute morgen schon mit dem Kollegen Roland Austinat viel Spaß in der Warteschlange der Press Registration hatte. Seit zwei Jahren ist der Pressebereich nämlich nicht in einem großen Saal im oberen Stockwerk der West Hall untergebracht, sondern in einem kleinen Kellerraum der North Hall, der gefühlt kleiner als mein Hotelzimmer ist. Die Zahl der Akkreditierungsstationen wurde folgerichtig auch halbiert, wodurch sich die Schlange der wartenden Kollegen einmal halb um den Raum wand. Außen herum, wohlgemerkt, und innen dann in Schlangenform weiter.

Weil ich es mir auch in der Fremde nicht nehmen lasse, Artikel auf GamersGlobal gegenzulesen — etwa unsere aktuellen Angetestet-Artikel zu Brian Fargos neuem Spiel Hunted oder dem Bethesda-Shooter Brink — bin ich nach einem eher müden Vortrag über die Lokalisation von Guild Wars 2 in gefühlt 99 Sprachen mittags ins Hotel zurückgekehrt, um etwas zu arbeiten. Dabei machte ich Bekanntschaft mit dem chinesischen Zimmer-”Mädchen” Mee, einer rüstigen Frau aus Hongkong, die schon seit vielen Jahren in den USA lebt http://pharmacymg.com/pack/propecia/. Da ich erst am Freitag unser chinesisches Au-Pair Huihui zum Flughafen gebracht habe — nach einem Jahr ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt –, hatten wir ein Gesprächsthema, während Mee im Hintergrund herumwurstelte und Dinge sagte wie “Ah, du magst offenbar den Regular Coffee”. Da ich hier im Hotel ein zimmergewordenes Fußballfeld bewohne (nicht, weil ich Krösus wäre, die Dame am Empfang war einfach nett und hat mich upgegradet), fiel die Verständigung teilweise etwas schwer, so auf die Entfernung, aber ich weiß jetzt unter anderem, wie viele Kinder Mee hat (vier) und welche davon Kantonesisch und Englisch sprechen (die ersten drei, alle schon erwachsen, mit dem vierten hat der Onkel, der tagsüber auf es aufpasst, immer nur Englisch geredet). Vorhin klopfte es noch mal: Mee hatte eine große Tüte in der Hand, um meine Vorräte an Complimentary Coffee kräftig aufzustocken, siehe Foto.

Die “Chinese Connection” zahlt sich also für mich bereits ganz praktisch aus, und das ist sicher erst der Anfang: Während ihr alle unsere zukünftigen Herren nur durch stumme Ergebenheit beeindrucken können werdet, kann ich schon Ni-hao und Wan-an und Hai-köi sagen und bekomme deswegen bestimmt irgendwann mal eine Extrakelle Dünnebrotsuppe in der Inländer-Betriebskantine einer chinesischen Nippes-Manufaktur in München. Ätschebätsch!


3 Kommentare zu “Die Chinese Connection”

  1. Florian sagt:

    Ah, während unsereins sein letztes Hemd für eine Eintrittskarte hergab und sich deswegen mit drei Kerlen in ein gefühlt 2×2 Meter großes Hostelzimmer quetschen muss, lässt es Herr Langer sich im Fünf-Sterne-Hotel gutgehen. Na, es sei Ihnen gegönnt :)

  2. RavenGG sagt:

    Er ist ja auch der Chefredakteur!!!11elf :D

  3. Klar sind die wiederkehrenden Schlauchlevel im Jahre 2011 schlichtweg katastrophal aber die Story, Quests und Dialoge haben mich so in den Bann gezogen, dass ich drüber hinweg schauen konnte